Walk-In-Progress

17. Januar - 10. März 2014 / Kooperation, Ausstellung

Das Institut für Raumexperimente bereiste Hong Kong, Shenzhen/Dongguan, Guangzhou und Peking vom 9.-25.1.2014. Walk-in-progress ein Experiment, das versucht, Räume zeitlich zu fassen, sich räumlichen Beziehungen anzunähern, sich von mentalen Distanzen verleiten zu lassen, bewegte Geschichten und Geschichten von Bewegung zu erzählen und Maßstäbe für Emotionen zu verschieben, Geschwindigkeiten zu verlangsamen, es fokussiert Übereinkünfte von Wahrnehmungspolitiken, Verhältnisse zu Anstrengung und Energie, Wahrnehmungsdauer und -gerichtetheit, das Wirken des Wirkenden. Walk-in-progress teilt Ideen und Bewegungen.

Die Projekte sind Ideen und Interventionen, Aktionen. Einige sind präzise Statements, andere umherschweifende Träume, persönliche Verwerfungen und ausgewählte Irrwege. Einige sind selbständige Projekte, die kurz vor ihrer Realisierung stehen; andere unbekannte, Übersetzungen unterworfene Zeichen; Fragmente, die anderswo entstanden sind oder mitgenommen wurden, gemeinsam hervorgebrachte Ansätze, Vorschläge und Entwürfe für Zukünftiges, Reflektionen, die verblassen dürfen.

Am Freitag, dem 17.1.2014, führte ein von Eric Ellingsen, Christina Werner und Joanna Warsza konzipierter, stummer „Walk“ durch die Altstadt Guangzhous und verband entlang des Weges verschiedene Interventionen und performative Arbeiten.

Anleitung für den „Silent Walk“: Laufe allein oder mit einer Gruppe für mindestens eine halbe Stunde schweigend durch eine Stadt. Richtet während des Laufens eure Aufmerksamkeit beständig auf das lauteste Geräusch in der Umgebung und schaut in dessen Richtung.

Der Spaziergang endete auf einem Hochhausdach, verwandelte sich in eine Eröffnungsfeier, die sich in den Ausstellungsräumen im Vitamin Creative Space fortsetzte und dort mit gemeinsamem Kochen und dem Zubereiten von Dumplings, Aktionen und Performances begangen wurde und mit Drinks am lokalen Straßenkiosk und weiteren performativen Aktionen endete.

Mit besonderem Dank an Zhang Wei, Hu Fang & Team, and Olafur Eliasson